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2014/01/17

Quitten, Kekse und Photoshop

Gestern habe ich ein kleines Food-Shooting veranstaltet. 


Da die Bio-Marke Alnatura gerade ihr 30 Jähriges Jubiläum feiert, sind die treuen Kunden aufgerufen 6 Verpackungen von Produkte, die neu ins Sortiment kommen, mit zu gestalten. Ob Malen, Kleben, am Computer gestalten, Fotografieren, der Kreativität sind "kaum" Grenzen gesetzt. 

Leider muss man sich sehr strikt an die Designvorlagen halten, die man auf der Webseite herunterladen kann. Typo und Logos müssen an ihrer Position bleiben.

Ich hatte mir vorgenommen für den "Kakao Doppelkeks" und die "Quittenmarmelade" ein paar schöne Fotos zu machen. 

 
Ok, was brauchen wir dazu? Richtig Quitten und Kekse ;) Mein erster Gedanke: "Der Kalender zeigt Mitte Januar, wo um Himmels Willen soll ich denn jetzt Quitten herbekommen?" Erstaunlicherweise waren diese letztendlich leichter zu finden, als diese verflixten Kekse. Der Türke meines Vertrauens hatte tatsächlich Riesenquitten en masse. TOLL!


Bei den Keksen musste ich mich für welche mit dunkler Schokoladenfüllung entscheiden. Laut Alnatura haben die neuen Kekse weiße Milchcreme in der Mitte ... aber mal schauen, was Photoshop da im Nachhinein noch zaubern kann ;)

Das schwierigere Motiv sollte zuerst in Szene gesetzt werden. Also Esstisch leerfegen, schwarze Pappe in den Hintergrund, Kamera auf Stativ Kekse, Milchglas und Honig trappieren und Kerzen für sie richtige Lichtstimmung an. 

Nach gefühlt 1000 Bildern aus 1000 Blickwinkeln mit 1000 verschiedenen Positionierungen der Gegenstände, kann sich das Ergebnis eigentlich auch sehen lassen, was meint ihr? 

1. und 3. Bild aufgenommen mit Nikkor 24-85mm 1:3.5-4.5, 2. Bild aufgenommen mit Nikkor 50mm 1:1.4


Die Quitten waren dagegen recht schnell abgehandelt. Zum Glück hatte ich mir schon vor einer gefühlten Ewigkeit eine White-Box für kleinere Produkt-Shootings gebaut.


Fotografiert vor Weiß, mit Silberreflektor und indirektem Blitzlicht

Die Neffs schnell durch Lightroom gejagt, in Photoshop in der Vorlage rumgeschoben und fertig war mein Beitrag zu diesem kleinen Wettbewerb :)

Ab Februar stehen die Finalisten fest, die von einer Fachjury ausgewählt werden….irgendwie habe ich wenig Hoffnung, da bei solchen Einreichungen meistens nett gemalte Bilder von irgendwelchen Kindern gewinnen, die man dann ein halbes Jahr lang im Laden begutachten kann ;) 


Falls aber dennoch der Fall der Fälle eintreten sollte und einer meiner Entwürfe kommt ins Finale, geb ich das hier sofort kund und dann seid ihr alle aufgerufen, fleißig für mich abzustimmen… natürlich nur, wenn euch die Layouts auch gefallen, es soll keiner zu irgendeiner Meinung gezwungen werden :)

Bis dahin

♡ Eure Steffi

2014/01/14

Faszination des analogen Bildes



Ein kleiner Einblick in unsere stetig wachsende Sammlung

Hallo meine Lieben!

Heute möchte ich euch gern unser kleines Steckenpferd vorstellen.

Schon als ich meinen Freund kennengelernt habe, hatte er ein Faible für alte Kameras. Und da ich selbst unheimlich gern fotografiere konnte ich diese Leidenschaft schnell mit ihm teilen. Seither ziehen wir über Trödelmärkte und schauen, welch ausgefallenes Stück wir noch ergattern können. 

Zu unseren Schätzchen gehören ein paar sehr schöne Super-8 Kameras aus den 60‘er bis 80’er-Jahren. Teils funktionieren sie sogar noch, so dass wir auch schon damit gefilmt haben. Das Endprodukt liegt bis heute leider nur unentwickelt vor, da in Deutschland kaum noch jemand Agfa-Chrome 8mm-Filme entwickeln kann. Und ins Ausland schicken ist einfach vieeeeel zu teuer. :(



Zum Glück gibt es da noch die Fotografie. Wobei es ja nach Kamera auch nicht gerade einfacher mit der Entwicklung ist. In einige Kameras kommen zum Beispiel 120er Rollfilme. Im Gegensatz zu den 35mm Kleinbild-Filmen, die jeder von euch  kennt, sind diese Filme lose auf Rolle und werden in der Kamera von einer Spule auf eine andere transportiert. Durch das Format von 61,5 mm kann man diesen Film zwar entwickeln lassen, aber das Abziehen von Positiven macht kaum noch ein Labor. Die Alternative ist es, die Negative selber einzuscannen. Da die Durchlichtscanner allerdings auch ihren Preis haben bietet es sich an die jeweilige Kamera, wenn möglich auf 35mm-Film umzurüsten. Für unsere Diana haben wir Beispielsweise den Aufsatz für Standard-Filme nachgekauft.

Hätten wir die Räumlichkeiten, würden wir wahrscheinlich auch noch selbst entwickeln. Belichter und Becken samt Zubehör steht zumindest schon mal im Keller ;)

Ähnlich wie das Prinzip der Rollfilme ist auch der Durchlauf der SL-Kassetten, die zum Beispiel in die Beirette kommen. Hier wird der Film (schon Kleinbild-Format) von einer Kassette in die andere transportiert. Bei neuer Bestückung kommt dann die gerade leer gelaufene Kassette auf die andere Seite um den nächsten Film aufzunehmen.

 
Da die meisten Filme gar nicht mehr produziert werden , daher nur noch aus Restbeständen stammen und natürlich schon längst über ihren Verfall hinaus sind, lassen sich sehr interessante Effekte erzielen. Charakteristisch für das Fotografieren mit alten Filmen, auch Lomografie genannt,  ist zum Beispiel ein Farbstich, die Folge des Alters des Films - einer Vignettierung der Ränder, da die Kamera nicht mehr 100% lichtundurchlässig ist, oder der Film minimal mit Licht in Berührung kam -  oder die Überlagerung einzelner Bilder, da die Kameras teilweise keine präzisen Fortbewegungsmechanismen besitzen.

Istanbul 2010
Beirette SL100N - 35mm SL Kassette
Natürlich kann man solche und ähnliche Effekte auch manuell erzielen. Beispielsweise Doppelbelichtungen, durch einfaches Handvorhalten, sprich kurzem Abdunkeln, oder habt ihr schon mal versucht einen Film von der Rückseite zu belichten? Diese Methode nennt sich „Redcale“, da die Bilder einen ganz warmen Rotstich bekommen.

Natürlich kann man heut schon mit seinem Handy und Instagram, oder Snapseed ähnliche Effekte erzielen, doch meiner Meinung nach hat die analoge Fotografie über die Jahre kein Bisschen an Reiz verloren. 

Prag 2012 - Ashai Pentax

Greift ihr denn auch noch manchmal zu der Kamera eurer Kindheit und zieht los, gespannt auf die Aufnahmen, die man nicht sofort sehen kann? Und erwischt ihr euch trotzdem dabei, dass ihr nach dem Auslösen auf die Rückseite schaut, auf der natürlich kein Monitor mit dem Bild zu sehen ist? ;)

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!! :)

2013/11/20

Pailletten-Bänder selber nähen



Manchmal muss es einfach glitzern. Und wenn es noch nicht genug funkelt, dann muss man manchmal noch etwas nachhelfen. ;)

Natürlich kann man Paillettenbänder schon fix und fertig kaufen - wenn man dann aber doch noch, wie ich, tausend einzelne Pailletten hat, kann man sie auch ganz einfach selbst in Reihe bringen.


 Hier eine kleine Anleitung


Die erste Paillette mit einem Faden festknoten



Mit dem Faden nun von Hinten durch die zweite Paillette stechen


Nun mit der Nadel durch die feste Schlaufe der ersten Paillette stechen...


 ...und wiederum von Hinten durch die vordere Paillette stechen


Nun sollte man eine solche Schlaufe haben, die man festziehen kann. 
Mit den folgenden Pailletten genau so verfahren.

2013/11/12

romantische Papierlampe


So eine tolle DIY Lampe habe ich vor ein paar Tagen auf Pinterest entdeckt und wollte sie direkt nachbauen.

Ich ahnt sicherlich, dass ich mir mit der Idee, ganz viele kleine Kreise auszuschneiden keinen Gefallen getan habe ;)


 Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. 




Meine Vorlage könnt ihr euch gern kopieren